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Heel-Homöopathie - Phytotherapie - Futterergänzungsmittel für Hunde und Katzen

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Der kleine Tierarzt

 

von Dr.med.vet. Josef Binzegger

 

Gesundheitsratgeber zur Förderung

der Hunde- und Katzengesundheit

 

Anleitung zur Selbsthilfe mit

Heel-Homöopathie

Phytotherapie

Schulmedizin

 

 

 

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5. Krankheiten am Verdauungsapparat II

S. 115 "Der kleine Tierarzt"

Symptome:   Œ  = Verhaltensweise    = Untersuchungsergebnis

5. Krankheiten des Verdauungsapparates

g. Verstopfung (Koprostase)

Ursache: Zu viele Knochen, ungeeignete Nahrung (z.B. nur Rohfleisch für Katzen), ev. altersbedingte Darmträgheit.  

Symptome:  

Œ  Kein Appetit mehr; ständiger Kotdrang ohne Absatz, Jaulen oder Miauen beim Kotabsatzversuch.  

  Das Palpieren des Bauches, ev. Röntgen, bringt Klarheit über die Art und Schwere der Verstopfung.  

 

Therapie: Bei leichteren Fällen genügt ein kleiner Wassereinlauf (Klistier) oder ein Microclyst® (gelartiges Präparat in kleiner Tube) um den Kotabsatz zu ermöglichen. Meistens müssen die Tiere aber sediert werden um in geduldiger Spül- und Massagearbeit den Kot aus dem Darm entfernen zu können.  

Vorbeugung:

Phytotherapie: Linoforce®, 2 x täglich in der Nahrung.  

Die heutige Ernährungsweise der Hunde und Katzen bewirkt, dass Koprostasen seltener vorkommen. Erhalten die Hunde nicht zu viele Knochen und die Katzen nicht zu viel Rohfleisch, hat man nichts zu befürchten. Ältere Tiere können allerdings Darmträgheiten entwickeln und immer unter Verstopfung leiden. Für diese Fälle gibt es Linoforce®, ein Leinsamenpräparat, welches bei regelmässiger Gabe für einen problemlosen Kotabsatz sorgt.  

h. Blähungen (Flatulenz)

Ursache: Störungen in der Darmflora führen zur Flatulenz und zum Abgehen übelriechender Gase. Krankheiten, v.a. aber die Nahrungszusammensetzung, ermöglichen ein Überhandnehmen der gasbildenden Darmbakterien.  

Symptome:  

Œ  Abgehen von übelriechenden Gasen; ev. vermehrte Unruhe.  

  Vermehrte Darmgeräusche; ev. Bauch etwas aufgetrieben.

 

Therapie: Das Ziel der Therapie ist die Wiederherstellung eines Gleichgewichtes der Darmflora.  

Allopathie: Cetalac®-Tabletten, 2 x täglich, ev. längere Zeit.

I

i. Analbeutelentzündung

Ursache: Wenn sich die Analbeutel nicht selber entleeren, kommt es zu Stauungen und nicht selten zu infektiösen Entzündungen.  

Symptome:  

Œ  Schlittenfahren (Rutschen auf dem Hintern); häufiges Lecken am After.  

  Neben dem After schmerzhafte, ev.stark gerötetete Schwellung, ev. kleine Öffnung mit eitrigem Ausfluss.  

 

Therapie: Die Behandlung ist einfacher, wenn man beim Auftreten der ersten Symptome die Analbeutel ausdrücken lässt. Sobald eine starke Entzündung mit Abszedierung vorliegt, muss der Abszess eröffnet, gespült und eine antibiotische Behandlung eingeleitet werden.  

Allopathie: Eröffnung, Ablassen des Eiters und Ampicillin-Spülung. Nach 10 Tagen Kontrolle und Ausdrücken der Analbeutel.  

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 10 Tage.  

Analbeutelprobleme haben vor allem Hunde, seltener auch Katzen. Es lohnt sich, darauf ein Auge zu haben, um den Tieren die sehr schmerzhaften Abszesse zu ersparen.

 j. Darmparasiten

(1) Rundwürmer

Wichtigste Arten bei Hunden und Katzen:  

Ÿ Spulwürmer  Ÿ Hakenwürmer  Ÿ Peitschenwürmer  

 

Ursache: Eier oder erste Larvenstadien der genannten Würmer gelangen meist über den Verdauungstrakt, seltener auch durch die Haut an den Füssen, in den Körper. Dort beginnen die Larven eine Körperwanderung und gelangen am Schluss über die Lunge und die Luftröhre ins Maul, werden abgeschluckt und entwickeln sich erst dann zu erwachsenen Würmern.  

Symptome:  

Œ  Keine typischen Verhaltensmerkmale. Juckreiz am After kann auftreten.  

  Bei starkem Befall: Verdauungsstörungen; Appetitlosigkeit; Gewichtsverlust; Blutarmut; unschönes Haarkleid.  

 

Therapie: Wurmkuren 1-2 x jährlich, Jungtiere ab ca. 4 Wochen, alle 2 Wochen bis zum Alter von 3 Monaten. Es gibt eine grosse Auswahl an Breitspektrum- Wurmmitteln:  

Allopathie:

Allopathie: Banminth®-Paste für Jungtiere.  

(2) Bandwürmer

Es gibt unzählige Arten von Bandwürmern. Die beiden wichtigsten für Hund und Katze sind:  

Ÿ Dipylidum caninum: Finnen in Hunde- und Katzenfloh.

Ÿ Taenia taeniaeformis: Finnen in Mäusen, Ratten und anderen Nagetieren.  

Der gefürchtete Fuchsbandwurm, Echinococcus multilocularis, welcher den Mensch als Zwischenwirt befallen kann, kommt bei unseren Hunden und Katzen glücklicherweise nur ganz selten vor. Übertriebene Angst ist also nicht angezeigt.  

 

Ursache: Alle Bandwürmer haben einen Wirt und einen Zwischenwirt. Schluckt ein Hund oder eine Katze einen Floh mit Bandwurmfinne, so entsteht das Endstadium des Bandwurmes Dipylidum caninum. Frisst eine Katze oder ein Hund eine infizierte Maus oder Ratte, entwickelt sich im Darm das Endstadium von Taenia taeniaeformis.  

Symptome:  

Œ  Lecken am After bei Austritt von Bandwurmgliedern, vermehrter Appetit.  

  Bandwurmglieder im Kot, an Haaren neben dem After, reiskornartige Gebilde auf den Liegeplätzen.  

 

Therapie: 

Allopathie: Droncit®-Tabletten, 1 x verabreichen.  

Allopathie: Droncit®-Injektion, falls die Eingabe der Tabletten nicht gelingt.  

Droncit ist gut verträglich und beseitigt alle Bandwürmer prompt. Hunde und Katzen welche Mäuse fressen, benötigen je nach Verseuchung der Region alle 2-3 Monate eine Wurmkur. Weil auch infizierte Flöhe Bandwürmer übertragen, sollte keinerlei Flohbefall toleriert werden.  

(3) Kokzidiose

Ursache: Infektion mit Kokzidien, einer einzelligen Darmparasitenart, über den Kot.  

Symptome:  

Œ  Durchfall, wenig Appetit.  

  Breiiger bis wässriger Kot, Kokzidien mikroskopisch nachweisbar; ev. Blutarmut.  

 

Therapie: 

Allopathie: Behandlung mit speziellen Sulfonamiden oder mit Flagyl® Tabletten, 10 Tage. Nach 2 Wochen die ganze Kur wiederholen.  

Kokzidiosen können bei Hund und Katze auftreten, sind aber nicht so häufig und auch nicht so gefährlich wie bei den Kaninchen und dem Geflügel. Bei schlecht beeinflussbaren Durchfällen lohnt es sich, den Kot auch auf Kokzidien zu untersuchen.

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Copyright © 2000 Velicano Dr.med.vet. Josef Binzegger
Stand: 22. Juli 2000